me parece muy raro
me he enamorado
de nuevo, verdad,
con más calidad.
jamás hubiera
pensado que fuera
posible pasar.
empiezo a cantar!
espero que sea
el amor de mi vida.
mi cariño nuevo
es el subjuntivo.
me parece muy raro
me he enamorado
de nuevo, verdad,
con más calidad.
jamás hubiera
pensado que fuera
posible pasar.
empiezo a cantar!
espero que sea
el amor de mi vida.
mi cariño nuevo
es el subjuntivo.
Die Zeit verrinnt
Minuten schwinden
schon bald, mein Kind,
wird man uns finden
Der Zorn des Zaren,
er ist groß.
Er kommt mit Scharen
hoch zu Ross.
Die Zeit wird knapp
Bald sind sie hier
Kürz‘ du dort ab
Sie folgen mir
Dein Leben
ist mir alles wert
Für dein Wohl
sterbe ich durch’s Schwert
¿Por qué es un poema un?
¿Por qué no dices una?
Me parecía más común
si fuera femenina.
Tan preciosos, sin dolor,
– sí – como sólo chicas
me gustaría más, mejor
denominarlos lindas.
Colourful your dreams, your fantasy
and soft your touch, your skin as white as snow
together is your only way to be
a passion for a vivid life to grow
love is always shining through your eyes
inside of you a heart as pure as gold
nothing ever could make up your price
and in your arms all men dreamed to grow old
Herzliche Einladung zur Lesung am 20. März 2014 um 20 Uhr im 11-line, Charlottenstraße 119, Potsdam.
Liebe und andere Ungereimtheiten
Liebe ist eine schöne wie komplizierte Geschichte. Und nicht immer eine
gute, aber eine doch so wertvolle.
Dass aber nicht nur die Liebe Schwierigkeiten und Stolpersteine birgt, zeigen Einblicke in das Leben von Tieren, Biographien von berühmten Persönlichkeiten und Erlebnisse, die ein Reisender macht.tim ist Dichter und Träumer. Auf seiner Webseite halt-dichten.de experimentiert er mit Sprache, Lyrik und Prosa.
Am Donnerstag, 20. März 2014 um 20 Uhr, beleuchtet er in seinem Programm „Liebe und andere Ungereimtheiten“ das Thema in Gedichten, kurzen Geschichten und Liedern aus eigener Feder.
Ein Abend voller Humor und Gedanken zwischen Melancholie und Heiterkeit.
Es wird schwieriger im lyrischen Januar:
Mo. Clerihew
Di. Terzine
Mi. Sonett (abba – abba – cdc – dcd)
Do. Ode
Fr. Clerihew
Sa. Terzine
So. Sonett (abba – abba – cdc – dcd)
Montag, 20.01.2014
Sir Edmund Hillary Clinton
wird man in keinem Geschichtsbuch finden.
Der erste ein Mann und die zweite ne Frau.
Man findet sie einzeln. Genau!
Dienstag, 21.01.2014
Warnung vor Terzinen
Terzine zu verfassen ist nicht leicht.
Man muss stets zählend sich im Klaren sein,
dass dieses Schema anderen schon gleicht.
Denn trügerisch ist des Terzines Schein,
dass man’s verwechseln könnt‘ mit dem Sonett.
Auch andere Verwandte fallen ein.
Als Beispiel sei genannt noch das Terzett.
das ebenfalls aus Dreierreih’n besteht.
Die Warnung gelte, auch wenn’s klingt adrett.
Denn wenn es über’s Dichten wird gar spät
und es dir einfach nicht gelingen will,
dann könnte sein, dass dir die Lust vergeht.
Mittwoch, 22.01.2014
Unverstanden in Ruinen
Wir haben Schlösser uns im Traum gebaut
Die schönsten Strände für uns ausgesucht
Die Hochzeitsreise war bereits gebucht
An unsre Zukunft haben wir geglaubt
Und nichts hat jemals uns den Schlaf geraubt
So träumten wir, wir seien gut betucht
Das kurze Leben haben wir verflucht
Und Traumpaläste haben wir erbaut
Doch plötzlich kamen große Zweifel dir
auch wenn perfekt wir anderen erschienen
Ich weiß bis heute nicht, was stört an mir
Ich konnte dir mit Worten oft nicht dienen
Was bleibt ist nicht mehr viel, so steh ich hier
allein und unverstanden in Ruinen
Donnerstag, 23.01.2014
Ode
Ade!
Freitag, 24.01.2014
Otto
Otto
Blödeln ist sein Motto
Er wählte dies an Berufes statt
Weil er einen blöden Namen hat
Sonntag, 26.01.2014
Sonett
Sie regen sich stets über dich nur auf
Sie schimpfen, stampfen, zetern ewiglich
Sie gießen Hasstiraden über dich
Und böse Worte finden sie zuhauf
Es scheint, sie mochten niemals deinen Lauf
Es scheint, als gäben sie zufrieden sich
Mit Halbgarem, mit Stückwerk vorzüglich
Es scheint, sie nähmen’s billigend in Kauf
Dabei hast du ne blendende Figur
Dabei ist deiner Glieder Sitz perfekt
Dabei bist du das Wort in Reinkultur
Dabei bist du nicht mager und nicht fett
Dabei bist du der höchsten Güte nur
Dabei bist du in Wirklichkeit so nett
Thomas Jäkel hat den lyrischen Januar ausgerufen:
So funktioniert der lyrische Januar: Schreib jeden Tag ein Gedicht. Dabei sind die Inhalte komplett offen, allerdings die Gedichtform legen wir Woche für Woche fest.
Aufgabe für die 3. KW:
Mo. Epigramm
Di. Akrostichon
Mi. Limerick
Do. Elfchen
Fr. Epigramm
Sa. Akrostichon
So. Limerick
Dienstag, 14.01.2014
Du bist nun jetzt ihr neuer Freund
Ich wünsch euch alles Gute, ja
Es wird ihr besser gehen, klar
Bei mir hat sie zu oft geweint
Mittwoch, 15.01.2014
Der Schnee fällt in Massen in Tiefenbach-Thal
Die Kinder, sie freu’n sich, vier Stück an der Zahl
Die Freude währt kurz
Denn nach einem Sturz
Erwartet die viere das nächste Spital
Donnerstag, 16.01.2014
Elf
Sie steht
wie eine Doppeleins
vorne und hinten gleich
Symmetrie
Freitag, 17.01.2014
Denk nicht zurück über Dinge die trügerisch Hoffnung versprachen
Hoffen auf dies solltest nur: / hoffentlich gute Futur
Samstag, 18.01.2014
Des Liebenden innigster Traum
und oftmals zu bändigen kaum
Sonntag, 19.01.2014
I wanted to go down to Limerick
to write there a Limerick on the quick
But because of the crime
I did spent there no time
That’s why I did not go to Limerick
Herzliche Einladung zur Lesung am 14. Februar 2014. An diesem Tag ist Valentinstag und passend wird es heißen
Liebe und andere Ungereimtheiten
Liebe ist eine schöne wie komplizierte Geschichte. Und nicht immer eine gute, aber eine doch so wertvolle.
Dass aber nicht nur die Liebe Schwierigkeiten und Stolpersteine birgt, zeigen Einblicke in das Leben von Tieren, Biographien von berühmten Persönlichkeiten und Erlebnisse, die ein Reisender macht.tim ist Dichter und Träumer. Auf seiner Webseite halt-dichten.de hat der Künstler das Jahr 2014 zum Jahr der Poesie ausgerufen.
Am Freitag, 14. Februar 2014 um 19.30 Uhr, beleuchtet er in seinem Programm „Liebe und andere Ungereimtheiten“ das Thema in Gedichten, kurzen Geschichten und Liedern.
Ein Abend voller Humor und Gedanken zwischen Melancholie und Heiterkeit im Kunstfänger, Adlerstraße 5, Wuppertal.
Also merken: 14. Februar 2014 um 19.30 Uhr im Kunstfänger in Wuppertal.
Gedichte sind Käse, wer hätt‘ es gedacht?
Sie reifen und reifen doch nicht über Nacht
wobei auch gleichwohl manche besser gedeihn,
kann man sich tatsächlich nie ganz sicher sein,
dass das, was man heute für meisterlich hält
auch morgen der Leserschaft wirklich gefällt
ob man nicht die ein oder andere Nacht
viel besser mit Dichtung statt Bier hätt‘ verbracht
Entscheidung getroffen: Gereimt statt gesoffen
bis morgens gedichtet, auf Pausen verzichtet
Doch manches Gedicht, wenn’s nur lang genug ruht
reift ganz von allein, ohne, dass man was tut
Bedenke der Leser, wenn er dies hier lese:
Gedichte sind einfach, sind einfach nur Käse.
„Ich will ans Meer“, sagte die Maus, „Ich habe große Pläne.“
„Achja?“, erwiderte der müde gelangweilte Bär.
„Jaja, ganz sicher. Die große weite Welt. Sie wartet auf mich und ich muss sie sehen.“
„Aber wieso? Gefällt es dir hier nicht mehr?“
„Doch schon. Es ist ganz nett hier, aber es muss doch weitergehen. Stillstand ist Rückschritt.“
„Versteh ich nicht“, sagte der Bär, „du hast doch auch so viele Freunde hier. Ist es nicht schön, hier zu liegen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen?“
Die Maus lief unruhig hin und her.
„Ja, aber es ist alles ’nur‘ schön. Es ist nichts Ausgefallenes, nichts Aufregendes, nichts Spektakuläres.“
Der Bär drehte sich auf die Seite. Die Maus hielt kurz inne und sie blickten sich in die Augen.
Der Bär wollte die Maus nicht gehen lassen. Sie würde ihm fehlen: Wie sie ihn quirlig jeden Morgen weckte. Wie sie zusammen frühstückten, danach jeder seinem Tagwerk nachging, sie aber dennoch immer aneinander dachten, miteinander verbunden blieben. Abends freuten sich beide sehr, einander wiederzusehen.
Es lag aber auch ein unsichtbarer Respekt zwischen ihnen, der sich wie ein Schleier um sie hüllte. Nie hätte einer der beiden zu weit gehen wollen.
„Amerika!“
„Amerika?“, der Bär schluckte, „So weit weg?“
„Warum nicht?“
Sie mochte den Bären, Sehr sogar. Aber sie war auch voller Tatendrang und er immer so behäbig. Er zögerte zu lange. Wägte immer alles dreimal ab.
Sie war kurzentschlossen. Und sie hatte sich entschlossen.
„Amerika ist weit weg“, murmelte der Bär.
„Ich weiß.“
„Denk an mich.“, sagte er und: „Ich wünsch dir eine gute Reise.“
„Danke.“, erwiderte die Maus.
Sie blickten sich noch einmal in die Augen.
‚Geh nicht‘, sagten seine.
‚Ich muss‘, die ihren.